Branche: IT & Software

Externer Datenschutzbeauftragter Kosten — IT & Software

IT-Firmen und SaaS-Anbieter haben weniger sensible Daten als eine Arztpraxis, aber zwei Sonder-Probleme: AVV-Lawinen durch viele Cloud-Tools und eigene Kunden-Anforderungen, die per Vertrag durchgereicht werden. Das spiegelt sich im Preis.

Datenschutz für IT- und Software-Unternehmen — AVV und Sub-Prozessoren
Monatlicher Festpreis
105–600 € / Monat
Aufschlag gegenüber Standard: +15 %. Spanne abhängig von Mitarbeiterzahl (4 bis 100+) und Sub-Prozessor-Bestand.

Was IT-Firmen einzigartig macht

Sie nutzen typischerweise 20–80 Cloud-Tools: GitHub, Slack, Notion, Linear, AWS, Datadog, Segment, Mixpanel, Stripe, MongoDB Atlas, Cloudflare — und das ist eine konservative Schätzung. Jedes dieser Tools verarbeitet personenbezogene Daten Ihrer Mitarbeiter oder Ihrer Kunden. Jedes braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), eine Drittland-Bewertung und eine Eintragung im Verarbeitungsverzeichnis.

Hinzu kommt die zweite Front: Ihre eigenen B2B-Kunden verlangen DSGVO-Audits bei Ihnen, wollen TOM-Dokumentation, fordern Sub-Prozessor-Listen, machen Pen-Tests-Berichte zur Vertragsbedingung. Wer das ad-hoc bedient, verliert Engineering-Zeit oder Aufträge.

Was wir im Festpreis konkret machen

  • Sub-Prozessor-Verzeichnis mit allen Tools, SCC-Status und Drittland-Bewertung
  • AVV-Templates für eingehende Verträge (mit Kunden) und ausgehende (mit Tool-Anbietern)
  • Schrems-II-Risikoanalysen und Ergänzungsmaßnahmen für US-Hyperscaler
  • Standardisiertes Antwort-Paket für Kunden-Audits: TOM-Doku, Sub-Prozessor-Liste, Sicherheits-Whitepaper
  • Datenschutz-Folgenabschätzung für ML/AI-Features, Mitarbeiter-Tracking, Marketing-Profiling
  • Schulung Engineering + Sales + Support — branchenspezifisch, keine Allgemeinplätze
  • Eskalations-Vorlagen für Behörden-Anfragen und Datenpannen mit 72-Stunden-Meldung
  • Quartalsweise Updates zu Änderungen bei Sub-Prozessoren und Rechtslage

Drei typische Konstellationen

  • Startup, 8 MA, eigenes SaaS, AWS: 150–250 € / Monat
  • Software-Agentur, 25 MA, Kunden-Projekte mit DSGVO-Auflagen: 230–370 € / Monat
  • SaaS-Mittelständler, 70 MA, eigene Produkte und Enterprise-Kunden: 420–600 € / Monat

Was Sie damit gewinnen

Kunden-Audits in 2 Stunden statt 2 Wochen. Engineering-Team verliert nicht 5 % Sprint-Kapazität für AVV-Recherche. Vertrieb hat das DSGVO-Paket im Sales-Cycle parat statt es ad-hoc zu bauen. Und: Sie haben ein klares Verzeichnis Ihrer eigenen Tool-Landschaft — was nicht nur DSGVO-, sondern auch ein Security- und Kosten-Asset ist.

Genauen Festpreis im Rechner ermitteln →

Häufige Fragen

Wir haben technisch alles im Griff — brauchen wir trotzdem einen DSB?

Technische Reife schützt nicht vor organisatorischen DSGVO-Lücken: fehlende AVVs, falsche Rechtsgrundlagen für Marketing, unklare Aufbewahrungsfristen, Kundenanforderungen aus B2B-Verträgen. Der DSB übersetzt zwischen Engineering und Rechtsrahmen.

Was wenn unsere Kunden eigene DSGVO-Audits bei uns machen?

Das passiert bei IT-Firmen ständig. Wir haben standardisierte Antwort-Pakete (TOM-Dokumentation, Subprozessor-Listen, Sicherheits-Whitepaper) — die Audits dauern statt Wochen meist 2–3 Stunden.

Wie behandelt ihr unsere AWS / GCP / Azure Subprozessoren?

Mit dem Sub-Prozessor-Verzeichnis. Wir tragen die SCC-konformen Hyperscaler ein, klären die Drittland-Transfer-Frage (Schrems II), dokumentieren Ergänzungsmaßnahmen und überwachen Änderungen am Subprozessor-Bestand.