Branche: IT & Software
Externer Datenschutzbeauftragter Kosten — IT & Software
IT-Firmen und SaaS-Anbieter haben weniger sensible Daten als eine Arztpraxis, aber zwei Sonder-Probleme: AVV-Lawinen durch viele Cloud-Tools und eigene Kunden-Anforderungen, die per Vertrag durchgereicht werden. Das spiegelt sich im Preis.
Was IT-Firmen einzigartig macht
Sie nutzen typischerweise 20–80 Cloud-Tools: GitHub, Slack, Notion, Linear, AWS, Datadog, Segment, Mixpanel, Stripe, MongoDB Atlas, Cloudflare — und das ist eine konservative Schätzung. Jedes dieser Tools verarbeitet personenbezogene Daten Ihrer Mitarbeiter oder Ihrer Kunden. Jedes braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), eine Drittland-Bewertung und eine Eintragung im Verarbeitungsverzeichnis.
Hinzu kommt die zweite Front: Ihre eigenen B2B-Kunden verlangen DSGVO-Audits bei Ihnen, wollen TOM-Dokumentation, fordern Sub-Prozessor-Listen, machen Pen-Tests-Berichte zur Vertragsbedingung. Wer das ad-hoc bedient, verliert Engineering-Zeit oder Aufträge.
Was wir im Festpreis konkret machen
- Sub-Prozessor-Verzeichnis mit allen Tools, SCC-Status und Drittland-Bewertung
- AVV-Templates für eingehende Verträge (mit Kunden) und ausgehende (mit Tool-Anbietern)
- Schrems-II-Risikoanalysen und Ergänzungsmaßnahmen für US-Hyperscaler
- Standardisiertes Antwort-Paket für Kunden-Audits: TOM-Doku, Sub-Prozessor-Liste, Sicherheits-Whitepaper
- Datenschutz-Folgenabschätzung für ML/AI-Features, Mitarbeiter-Tracking, Marketing-Profiling
- Schulung Engineering + Sales + Support — branchenspezifisch, keine Allgemeinplätze
- Eskalations-Vorlagen für Behörden-Anfragen und Datenpannen mit 72-Stunden-Meldung
- Quartalsweise Updates zu Änderungen bei Sub-Prozessoren und Rechtslage
Drei typische Konstellationen
- Startup, 8 MA, eigenes SaaS, AWS: 150–250 € / Monat
- Software-Agentur, 25 MA, Kunden-Projekte mit DSGVO-Auflagen: 230–370 € / Monat
- SaaS-Mittelständler, 70 MA, eigene Produkte und Enterprise-Kunden: 420–600 € / Monat
Was Sie damit gewinnen
Kunden-Audits in 2 Stunden statt 2 Wochen. Engineering-Team verliert nicht 5 % Sprint-Kapazität für AVV-Recherche. Vertrieb hat das DSGVO-Paket im Sales-Cycle parat statt es ad-hoc zu bauen. Und: Sie haben ein klares Verzeichnis Ihrer eigenen Tool-Landschaft — was nicht nur DSGVO-, sondern auch ein Security- und Kosten-Asset ist.
Häufige Fragen
Wir haben technisch alles im Griff — brauchen wir trotzdem einen DSB?
Technische Reife schützt nicht vor organisatorischen DSGVO-Lücken: fehlende AVVs, falsche Rechtsgrundlagen für Marketing, unklare Aufbewahrungsfristen, Kundenanforderungen aus B2B-Verträgen. Der DSB übersetzt zwischen Engineering und Rechtsrahmen.
Was wenn unsere Kunden eigene DSGVO-Audits bei uns machen?
Das passiert bei IT-Firmen ständig. Wir haben standardisierte Antwort-Pakete (TOM-Dokumentation, Subprozessor-Listen, Sicherheits-Whitepaper) — die Audits dauern statt Wochen meist 2–3 Stunden.
Wie behandelt ihr unsere AWS / GCP / Azure Subprozessoren?
Mit dem Sub-Prozessor-Verzeichnis. Wir tragen die SCC-konformen Hyperscaler ein, klären die Drittland-Transfer-Frage (Schrems II), dokumentieren Ergänzungsmaßnahmen und überwachen Änderungen am Subprozessor-Bestand.